
25 Jahre lang war ich bei der Sparkasse – zuletzt verantwortlich für Marketing, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit. Ein guter Job, ehrlich gesagt: kreativ, abwechslungsreich, mit der Sicherheit des öffentlichen Dienstes im Rücken. Trotzdem merkte ich irgendwann, dass mir etwas fehlte.
Den entscheidenden Anstoß gab mir ausgerechnet ein Zauberseminar – und das Prinzip der drei Möglichkeiten: Love it, change it or leave it. Liebe die Situation, ändere sie, oder verlasse sie. Alles andere – zum Beispiel Jammern – ist keine Option.
Dieser Gedanke ließ mich nicht mehr los. Sechs Jahre habe ich mich intensiv mit meiner eigenen Weiterentwicklung beschäftigt, bis mir klar wurde: Ich kann in der Sparkasse einen guten Job und großartige Kollegen haben – und trotzdem auf Dauer nicht wirklich glücklich sein. Also habe ich die Situation verlassen und das getan, was ich liebe: auf die Bühne gehen und für strahlende Gesichter sorgen.
(Übrigens: Diese Geschichte – und die Methode dahinter – habe ich auch in meinem Buch „Glücklichsein ist keine Hexerei" verarbeitet. Mehr dazu auf der Medienseite.)

Bei meinen Auftritten geht es nie um mich. Ich bin nicht der "Große Zampano", um den sich alles dreht – ich bringe auch keinen Spaß einfach mit, sondern greife die gute Stimmung einer Feier auf und verstärke sie.
Wenn meine Zuschauer am Ende übers ganze Gesicht strahlen, habe ich meinen Job gut gemacht: Aus einer Feier wurde eine magischer Moment.
Musik ist schon viel länger Teil meines Lebens als die Magie. Ich habe Klavier gelernt, spiele Gitarre und singe seit jeher in Chören und Vokalprojekten. Die Musik mit der Zauberei zu verbinden, war für mich daher völlig selbstverständlich – heute ist sie eines meiner Markenzeichen: der Ohrwurmzauberer.
(Kleiner Fun-Fact: Auf Instagram und TikTok übersetze ich regelmäßig Songtexte ins Deutsche – als kleines „Ohrwurmquiz" zum Mitraten.)

Was meinen Beruf besonders macht: das Reisen. Neue Regionen, neue Menschen, neue Mentalitäten – Deutschland ist erstaunlich vielfältig, und es macht mir Freude, mich immer wieder auf regionale Besonderheiten einzulassen.
Privat zieht es mich am liebsten in den Norden – an die See, in den Wind. Und nach Griechenland, wo ich mich (mit mäßigem, aber ehrlichem Einsatz) auch an der Sprache versuche.